Bundestagswahl – Wahlkampf auf Twitter & Co.

Bundestagwahl Logo mit Twitter

Bundestagswahl – Wahlkampf auf Twitter & Co.

Der Trend kommt aus den USA

Bereits bei den Wahlen in den USA konnte man erkennen, wie wichtig die sozialen Medien sein können. Aber wie werden diese in Deutschland vor der Bundestagswahl von den Parteien und Politikern genutzt? Welche Kanäle sind am wichtigsten? Erkennbar ist auf jeden Fall, dass an Twitter und Facebook heute wohl keine Partei mehr vor einer Bundestagswahl vorbeikommt. Denn so ist es am einfachsten um die Gunst der Wähler zu buhlen. Zudem ist es über die sozialen Netzwerke problemlos mit den zukünftigen Wählern sofort zu kommunizieren. Natürlich gibt es dadurch noch immer keine Garantie, dass die Fans von Twitter und Co. auch wirklich Wähler der jeweiligen Partei werden und diese bei der Bundestagswahl unterstützen. Wir von On Air möchten dir zeigen, welche Mittel genutzt und wo diese gezielt für die Bundestagswahl eingesetzt werden.

Twitter als Garant für einen Erfolg bei der Bundestagswahl?

Twitter ist mit mehr als 12 Millionen Nutzern eines der größten Netzwerke in Deutschland und damit natürlich auch für die Bundestagswahl nicht uninteressant. Festzustellen ist aber, dass meist die persönlichen Profile der Politiker weitaus wichtiger sind als die der jeweiligen Partei. Gut 50 Prozent der Bundestagsabgeordneten Twittern regelmäßig was dazu führt, dass Tweets als persönlicher aufgefasst und anders kommentiert werden. Dies gilt nicht nur für die Zeit vor der Bundestagswahl.

Der richtige #Hashtag entscheidet

Bundestagswahl Kreuz

Mittlerweile kommt Martin Schulz von der SPD auf mehr als 465.000 und die amtierende Bundeskanzlerin auf rund 810.000 Fans, obwohl diese nicht selbst twittert. Es zeigt sich aber auch, dass nicht die Häufigkeit der Tweets entscheidend für die benötigte Aufmerksamkeit sind, sondern oft lediglich die Hashtags darüber entscheiden, ob einem Tweet Beachtung geschenkt wird oder nicht. Dies konnte vor einiger Zeit die CDU mit dem Hashtag #fedidwgugl (für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne Leben) unter Beweis stellen. Dieser sorgte unabhängig von der Bundestagswahl in erster Linie für Verwirrung und dadurch zu Aufmerksamkeit. Dagegen wurde der Hashtag der AfD #TrauDichDeutschland vor der Bundestagswahl fast komplett ignoriert und ging bereits nach kurzer Zeit unter.

Keine echten Diskussionen auf Twitter

Das sich Twitter aber nicht für echte Diskussionen über die Bundestagswahl eignet liegt an der Begrenzung von 140 Zeichen. Dies ist bei Facebook sehr viel einfacher. Durch die Hashtags haben die Politiker und Parteien aber die Möglichkeit die Diskussionen der Wähler vor der Bundestagswahl zu verfolgen und eventuell auf anderen Netzwerken zu kommentieren und auszuwerten.

Fazit

Auch wenn Twitter oder Facebook hier in Deutschland noch nicht die gleiche Rolle wie im amerikanischen Wahlkampf spielen, sind die Plattformen vor der Wahl von großer Bedeutung. Oft können hier Diskussionen angeregt und die Meinungen der Wähler verfolgt werden. Allerdings sollte man mit seinen Posts Vorsicht walten lassen, wie kürzlich noch Peter Tauber zeigte.

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Daniela Schimmöller
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