So sprichst du deine Zielgruppe richtig an

Zielgruppe Grafik

So sprichst du deine Zielgruppe richtig an

Wer lädt deine App herunter – und warum eigentlich? Diese Fragen sollten bei der Entwicklung deiner App-Idee an erster Stelle stehen. Analyse deine Zielgruppe ist alles – erst danach kann es an die Erarbeitung der Inhalte und an die Auswahl von Grafiken, Bildern und Farben gehen, denn erst danach weißt du, für wen du die App optimieren musst. Doch wie funktioniert das eigentlich – die Zielgruppe herausfinden, ihre Wünsche und Ansprüche zu formulieren und deine App an diese anpassen? Wir von ONAIR verraten dir Tipps und Tricks zur richtigen Zielgruppenansprache.

Kenne den Markt

Wer lädt deine App eigentlich herunter? Wer kauft kostenpflichtige Apps? Diese Fragen stehen am Anfang deiner Zielgruppenanalyse. Hier hilft ein Blick in die Statistiken. Umfangreiche Daten bietet etwa das Statista-Portal. Grundsätzlich solltest du dich über den potenziellen Markt bzw. Zielgruppe deiner App so ausführlich wie möglich informieren. Denn wenn du nicht weißt, ob deine App für diesen überhaupt interessant ist, ob deine zukünftigen User sie überhaupt herunterladen würden, sind alle weiteren Schritte für die Katz.

Lerne die User deiner Zielgruppe kennen

Eine Zielgruppe zeichnet sich zunächst einmal dadurch aus, dass sie ähnliche Wünsche und Bedürfnisse hat. Oftmals stammt es aus einem ähnlichen sozialen Milieu, hat gemeinsame Interessen an Technik, Internet, Musik oder Filmen oder arbeitet in ähnlichen Branchen. Nun kann eine solche Zielgruppe allerdings ziemlich allgemein sein, wie etwa „verheiratete Frauen zwischen 30 und 35 Jahren“, und die können sich schließlich für alles mögliche interessieren.

Das Persona-Konzept

Zielgruppe Persona Konzept

Tiefer geht das Persona-Konzept: Hier wird eine fiktive Person mit Leben gefüllt: Schul- und Ausbildung, Familienstand, Wohnort, Hobbys, Einkommen, Interessen, Ziele – all das hilft dabei, dir ein konkretes Bild deiner Zielgruppe zu machen. Idealerweise erstellst du mehrere Personas, zu denen deine App passen kann. Überlege dir dafür, wer sie kaufen beziehungsweise herunterladen würde und warum: was interessiert sie daran, welche Bedürfnisse und Ansprüche erfüllt sie?

Sprich mich an: so funktioniert die Zielgruppenansprache

Du hast deine Personas erstellt und weißt nun ziemlich genau, für wen deine App interessant sein wird. Nun geht es an die Praxis – angefangen mit den Basics wie einer persönlichen Ansprache. Sie weckt Vertrauen und vor allem die Aufmerksamkeit der User. Ob du diese nun in der „du“- oder „Sie“-Form wählst, hängt wiederum von deiner Zielgruppe ab. Senioren werden lieber gesiezt, Teenager und Studenten sind mit „du“ meist besser angesprochen. Auch das Thema der App spielt natürlich eine Rolle: Ein modebewusstes Publikum möchte eine andere Tonalität lesen und ein anderes Design sehen als etwa Literaturfreunde und Gamer sind wiederum ein ganz anderes Layout gewöhnt – und möchten dies in einer Games-App auch wiederfinden.

Erfolgsfaktor Zielgruppenanalyse

Nur wenn du weißt, wen du mit deiner App überhaupt erreichen möchtest, wird sie User und letztendlich Fans finden. Die möglichst umfangreiche Analyse deiner Zielgruppe steht daher am Anfang jeder App-Erstellung. Sie entscheidet über die Tonalität der Texte, über die Farbgestaltung, die Bildauswahl und das Design – und so letztendlich darüber, wie erfolgreich deine App wird.

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Daniela Schimmöller
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