Mobile Marketing und Mobile Advertising

Mobile Marketing und Mobile Advertising

Worin besteht eigentlich der Unterschied?

In der Welt des Internets kursieren mittlerweile zahllose Fachbegriffe. Ihre Bedeutung kennen meist nur die Wenigsten. Ausdrücke mit unterschiedlichen Bedeutungen werden verwechselt und missverstanden. Dies kann vor allem für Unternehmer fatal sein. Daher nehmen wir heute das Mobile Marketing und das Mobile Advertising unter die Lupe. Worin unterscheiden sich diese Marketinginstrumente und wofür werden sie benötigt?

Gibt es eigentlich eine Definition für diese beiden Marketinginstrumente?

Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, ob es Personen oder Institutionen gibt, die sich mit der Definition neuartiger Vorgehensweisen beschäftigen. Ein speziell dafür zuständiges Unternehmen gibt es zwar nicht, trotzdem sind einige Personen darum bemüht, für Entwirrung im Begriffs-Dschungel zu sorgen. Vor allem für Unternehmer und Marketingbeauftragte kann diese Art der Aufklärung von Vorteil sein. Neuartige Fachbegriffe, die sich untereinander ähneln, sorgen für Missverständnisse und Verwirrung. Um eventuelle Verluste und fehlgeschlagene Werbemaßnahmen zu vermeiden, sollten die Verantwortlichen also genau Bescheid wissen. Zwei Marketinginstrumente, die häufig verwechselt oder miteinander vermischt werden, sind “Mobile Marketing” und “Mobile Advertising”. Dies liegt nicht zuletzt an ihren ähnlichen Namen. Allerdings handelt es sich bei den beiden Begriffen um völlig unterschiedliche Dinge.

Mobile Marketing

Der Begriff Mobile Marketing ist die Bezeichnung für gängige Werbemaßnahmen, die in Verbindung mit Mobiltelefonen oder ähnlichen Geräten getroffen werden. Der Nutzer soll dadurch zu verschiedenen Handlungen, wie dem Kauf eines Produkts, dem Abschließen eines Abo-Vertrags oder ähnlichem, bewegt werden. Der Kontakt zum potentiellen Kunden findet dabei ausschließlich über sein mobiles Endgerät statt. Allerdings werden diesem Marketinginstrument auch die Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen zugeordnet. Überlegst du also, wie du einen potentiellen Kunden durch Verwendung eines mobilen Endgeräts zum Kauf deines Produktes bewegen kannst, betreibst du bereits Mobile Marketing. Auch die fertigen Strategien, die du zu diesem Zweck entwickelt hast, fallen unter den Begriff.

Mobile Advertising

Marketinginstrumente - Mobile Advertising

Unter Mobile Advertising versteht man schlicht gesagt die bezahlte Werbung auf mobilen Endgeräten. Beworben werden dabei einzelne Produkte, bestimmte Dienstleistungen oder ganze Unternehmen. Der Empfänger dieser Anzeigen wird nicht direkt ausgewählt, sondern durch bestimmte Kriterien festgelegt. So kann ein Unternehmen mit jeder beliebigen Person in Kontakt treten. Visuell stellt sich diese Werbung in Form von Bannern, Mini-Anzeigen oder Videoeinspielungen dar. Die Kommunikation mit potentiellen Kunden findet wieder über Smartphones, Tablets und so weiter statt.

Doch wo liegt nun der Unterschied?

Wie du vielleicht schon gemerkt hast, haben die beiden Marketinginstrumente nur wenig miteinander zu tun. Daher ist es schwierig, einzelne Unterschiede herauszufiltern. Möchte man trotzdem eine klare Linie ziehen, lassen sich doch einige spezifische Merkmale erkennen, die eine Unterscheidung möglich machen. Am auffälligsten ist wohl, dass beim Mobile Marketing grundsätzlich die Erlaubnis des Nutzers erforderlich ist, um Kontakt herzustellen. Beim öffentlichen Mobile Advertising ist dies nicht der Fall. Das führt auch dazu, dass Mobile Marketing im Gegensatz zum Advertising als persönlich und kundenspezifisch anzusehen ist. Meist wird dabei also nur Kontakt zu bestehenden oder interessierten Kunden aufgenommen, während öffentliche Werbeanzeigen jedermann erreichen können.

Wie du siehst, haben diese Marketinginstrumente trotz ihres ähnlichen Namens eine völlig unterschiedliche Bedeutung. Um Fehler und Missverständnisse zu vermeiden, solltest du dich also immer genauestens informieren, bevor du bestimmte Maßnahmen ergreifst oder deinen Geschäftspartnern gegenüber bestimmte Begriffe in den Mund nimmst.

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Daniela Schimmöller
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