Vom Dampfschiff zum Schnellboot dank eigener App

Vom Dampfschiff zum Schnellboot dank eigener App

Verschiedene Prognosen sagen, dass die Anzahl der Smartphone-User weltweit von derzeit rund 1,8 Milliarden auf 2,5 Milliarden im Jahr 2018 steigen wird. Parallel dazu steigen natürlich auch die Umsätze in den Online-Shops, die per Smartphone oder Tablet getätigt werden. Der Kampf, um die Hoheit im Google Ranking und den relevantesten Suchergebnissen, hat somit längt begonnen.

Immer größer wird in der subjektiven Wahrnehmung daher die Kluft zwischen riesigen Online-Shops wie Amazon oder Zalando und dem spezialisierten stationären Handel in der eigenen Nachbarschaft. Gründe hierfür liegen oftmals nicht in einem großen Preisgefälle, sondern in dem großen Vorteil der 24/7 Erreichbarkeit der Online-Shops im Vergleich zu den geregelten Öffnungszeiten der Ladenlokale. Menschen konsumieren heute den ganzen Tag Informationen über die verschiedensten Kommunikationskanäle und shoppen oder recherchieren nach ihren Lieblingsprodukten zu Zeiten, die außerhalb der Ladenöffnungszeiten liegen. Viele kleinere Einzelhändler mussten aufgrund dieser extrem groß gewordenen Konkurrenz der Online-Shops inzwischen schließen. Dabei müssen sich eine lokale stationäre Präsenz und eine ebenso starke digitale Auffindbarkeit nicht unbedingt ausschließen.

Shopping beschleunigen mit App

Wenn die Menschen ihr Smartphone im Durchschnitt 3 Stunden und 16 Minuten täglich nutzen, dann sollte sich der stationäre Handel in seinem Marketing-Mix auch genau dorthin mit seinen Angeboten bewegen: also vom schwerfälligen Dampfschiff zum rasanten Speedboot werden. Im Vergleich zur Rund-um-die Uhr-Erreichbarkeit der Online-Shops bietet nämlich gerade der stationäre Handel nach wie vor sehr viele Vorteile: individuelle Kundenberatung, einen qualitativen Service vor Ort, oftmals hohe Kulanz und vor allem sehr kurze Wege. Allerdings sollte man sich als Einzelhändler nicht darauf verlassen, dass man über Google Local auch schnell im Netz gefunden wird, sondern man sollte mit seinem Visual Design, seinem individuellen Erkennungslogo, direkt auf das Smartphone des Kunden gelangen – am besten via App.

Mit einer eigenen App gerät man nicht in Vergessenheit, hat einen permanenten Touchpoint mit der Marke und praktiziert somit aktive Kundenbindung. Die Hemmschwelle sich nach Installation der App, regelmäßig aktuelle Angebote durch das Öffnen der App anzeigen zu lassen, sinkt enorm.

App mit Mehrwert

Doch eine App wird nur so lange benutzt, so lange sie Spaß macht und einen wirklichen Mehrwert bietet. Deshalb ist es mit der Neugestaltung unseres Baukastensystems eines der Hauptaugenmerke gewesen eine intuitive Bedienführung umzusetzen. Durch farbliche Markierungen entsteht ein Raster, das den Benutzer schnell und einfach durch die App führt und den Fokus auf die Inhalte lenkt und nicht auf die Benutzung des Tools. Mit nur wenigen Klicks schnell und einfach zur gesuchten Information zu gelangen, ist ein entscheidendes Kriterium in der User Experience. Unser neuer Appgenerator hat aber nicht nur die Bedürfnisse der Nutzer im Fokus, sondern auch die der Anbieter. In vielen Gesprächen mit Kunden haben wir festgestellt, dass gerade mangelnde technische Kompetenz und die Annahme, dass Apps wartungsintensive hochkomplexe Prozesse sind, dazu geführt, noch keine eigene App anzubieten. Aus diesem Grund ist es mit unserem neuen Baukastensystem möglich in nur 3 Schritten eine eigene App zu bauen und sie in den jeweiligen Stores anzubieten. So wird zuerst das Design festgelegt, danach erfolgt die individuelle Inhaltserstellung  und zum Schluss wird die App getestet. Und sollten doch noch Fragen auftauchen, steht unser Support-Team im Live-Chat zur Verfügung.  Somit kann auch der stationäre Handel außerhalb der regulären Ladenöffnungszeiten für seine Kunden erreichbar sein und mit aktuellen Angeboten oder Serviceleistungen die Kunden begeistern.

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Juergen
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