Näher am Kunden: Standortbasiertes Marketing mit iBeacon & NFC

Näher am Kunden: Standortbasiertes Marketing mit iBeacon & NFC

In Zeiten, in denen praktisch jeder deiner (potenziellen) Kunden ein Smartphone mit sich trägt, bieten innovative Technologien für standortbasiertes Marketing komplett neue Möglichkeiten der individuellen Ansprache im Handel. Für den Verkauf eröffnet das ungeahnte Chancen.

Dabei denken wir besonders an NFC und iBeacon. Beides sind drahtlose Kommunikationstechnologien, die dir einen noch direkteren Kontakt zu deiner Zielgruppe ermöglichen. Aktuelle Smartphones sind für diese Technik bereits gerüstet und angesichts der überzeugenden Möglichkeiten prognostizieren Experten eine schnelle Verbreitung der Systeme.

Die Nahfeldkommunikation NFC

NFC erlaubt es, im Nahfeld Daten kontaktlos auszutauschen. Dazu werden sogenannte Tags eingesetzt. Tags sind Klebeetiketten, die Daten speichern und auf Abruf an das Smartphone übertragen.

Wenn das Smartphone sich in der Nähe befindet und durch den Nutzer aktiviert wird, nehmen Tags über Funk Kontakt auf und senden ihre Daten. Das können beispielsweise Hintergrundinformationen, Web-Adressen oder Telefonnummern sein. Ebenso lassen sich per NFC Fotos übertragen.

Doch auch komplexe Bezahltransaktionen werden über NFC realisiert, genauso wie die Freischaltung von Zugängen.

Du siehst, dass diese intelligente Technik eine Menge an Möglichkeiten eröffnet: Wir denken beispielsweise an die Übertragung von Gutscheinen, die einer Person am POS den letzten Impuls zum Kauf geben können. Ebenfalls ist per NFC der rein digitale Verkauf von Eintrittskarten oder anderen Produkten und Dienstleistungen möglich.

Ein NFC Tag kostet inzwischen gerade mal noch zwischen 0,10 und 0,60 Euro. Über das NFC-Logo werden deine Kunden aufmerksamkeitsstark auf ein entsprechendes Angebot hingewiesen. NFC ist auf dem weit verbreiteten Android-System erfolgreich und kann auch mit Windows Phone 8 und Blackberry Smartphones genutzt werden.

Das Leuchtfeuer iBeacon

Wer in der Aufzählung gerade eben das iPhone vermisste, darf sich jetzt entspannen. Denn iBeacon ist die Antwort von Apple auf NFC – mit einer etwas anderen Ausrichtung.

iBeacon kann nämlich auch dann mit Smartphones kommunizieren, wenn die entsprechende App nicht aktiviert ist. Zudem ist die Reichweite größer – bis 30 Meter.

iBeacon ist damit ein aktiver Werbekanal, der sich ganz individuell auf die jeweilige Situation der Zielperson ausrichten lässt. Wer sich gerade für ein Kleidungsstück interessiert, kann beispielsweise passende Accessoires empfohlen bekommen.

iBeacon wird im Ladengeschäft installiert, wobei im Normalfall mehrere Sender errichtet werden. Dies ermöglicht es, den exakten Standort des Kunden auf bis zu 50 Zentimeter Genauigkeit zu lokalisieren. Ebenso können typische Bewegungsprofile in den Verkaufsräumen aufgezeichnet werden. Das gibt dir die Möglichkeit, durch kleine Änderungen der Warenpräsentation die Verweildauer und Kaufrate von Kunden zu steigern.

Wie NFC lässt sich auch iBeacon nutzen, um komplexe Bezahltransaktionen zu realisieren.

Der Preis für das Mehr an Möglichkeiten ist ein wenig mehr Aufwand in der Umsetzung. Rechne pro Sendeeinheit mit Kosten von rund 15 bis 20 Euro. Zudem ist je nach Aufgabenstellung ein Implementationsaufwand nötig, für den man sich von Agenturen unterstützen lassen kann.

iBeacon funktioniert auf iOS 7 (iPhone), Android, Windows Phone 8 und Blackberry – also auf allen aktuellen Smartphones.

 

Warum machen diese Technologien dein Geschäft erfolgreicher?

Stell dir vor, ein individueller Verkäufer begleitet und berät jeden einzelnen Interessenten in deinem Ladengeschäft. In der Realität ist dieser Luxus kaum zu bezahlen, doch NFC und besonders iBeacon kommen dem sehr nahe.

Für deine Kunden bedeutet das ein völlig neues Einkaufserlebnis. Bessere Informationen, passgenaue Empfehlungen und einfache Möglichkeiten die Ware zu bezahlen, bringen eine ganz neue Leichtigkeit ins Shoppen.

 

Durch situationsbedingte persönliche Gutscheine lassen sich Einkäufe weiter steuern. So kann beispielsweise ein ergänzendes Produkt mit einem kleinen Rabatt angeboten werden. Gleichzeitig erscheint auf dem Bildschirm des Smartphones ein Lageplan, damit der Kunde das Produkt im Regal findet. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Dein Weg zu NFC und iBeacon

Es lohnt sich, die Chancen zu nutzen, die standortbasiertes Marketing mit NFC und iBeacon für dein Geschäft bietet. Denn die Gelegenheit ist günstig, sich als innovatives Unternehmen zu präsentieren und die konsumfreudigen Early Adopter zu überzeugen. In dem Maße, in dem immer mehr Nutzer ihr altes Handy gegen ein modernes Smartphone eintauschen, wird sich dieser Schritt für Dich immer stärker auszahlen. Bereits jetzt haben viele Unternehmen schon erfreuliche Erfahrungen mit NFC und iBeacon gemacht – und das kannst du auch.
 

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Juergen
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