Unsere Welt wird mobil – hast du schon eine eigene App?

Unsere Welt wird mobil – hast du schon eine eigene App?

Heute nutzen wir das Telefon längst nicht mehr nur, um mit anderen Menschen zu kommunizieren. Noch vor wenigen Jahren machte die Hauptnutzung eines mobilen Telefons das Telefonieren sowie die Nutzung von SMS aus.

Der flächendeckende Ausbau schneller und bezahlbarer Internetverbindungen seitens der Mobilfunk-Provider sowie die Ausstattung moderner Smartphones mit Touch-Technologie und großen Displays erlaubt uns heute eine akzeptable Internetnutzung auch auf unseren Handys. Und noch eine weitere Revolution wurde mit den Smartphones ausgelöst: die Verfügbarkeit von kleinen, nützlichen Programmen – den Apps.

Aber wie haben diese neuen Technologien bereits unseren Alltag verändert und mit welcher Trendwelle müssen wir rechnen?

Wie nutzen wir unser Smartphone?

Mobilität ist mittlerweile eine wichtige Voraussetzung in vielen Bereichen unseres Lebens geworden – sowohl im Job als auch in unserem privaten Umfeld. Da ist es nur konsequent, auch bei der Kommunikation auf mobile Geräte und Services zu setzen.

In diesem Jahr werden weltweit voraussichtlich über 950 Millionen Smartphones verkauft werden, wie Untersuchungen von Statista prognostizieren. Das entspricht einer Steigerung der Absatzzahlen von über 32% im Vergleich zum letzten Jahr. Und auch für die nächsten Jahre wird sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen.

Was aber macht Smartphones für die Menschen so attraktiv?

Hast du dich schon einmal gefragt, wie oft du dein Smartphone täglich in die Hand nimmst? Wie oft du Neuigkeiten deiner Freunde, Kollegen oder Geschäftspartner auf den sozialen Netzwerken abfragst oder „mal schnell“ nach einer Information googelst? Viele von uns haben sich daran gewöhnt, das Smartphone täglich dabei zu haben, damit zu surfen und Apps aus unterschiedlichsten Kategorien zu nutzen. Wir haben die Flexibilität und die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten mobiler Geräte längst schätzen gelernt und möchten darauf nicht mehr verzichten. Das Smartphone ist zu einem Tor zur Welt geworden, das wir nicht mehr missen möchten.

Mobilefuture hat im Frühjahr eine interessante Infografik über die Nutzung von Smartphone-Apps veröffentlicht. Demnach haben Smartphone-Besitzer in den USA durchschnittlich über 100 Apps auf ihren Geräten installiert und nutzen diese täglich im Durchschnitt 127 Minuten.

Weiterhin interessant ist der erwartete Umsatz, der mit dem Verkauf von Apps erzielt wird. Sind es heute etwa 25 Milliarden US-Dollar, so wird sich der Umsatz schon 2016 nahezu verdoppelt haben. Auch das belegt das rasante Wachstum bei Smartphones sowie für die steigende Attraktivität mobiler Apps.

Für was interessieren wir uns, wenn wir mobil surfen?

Ein Löwenanteil ist bei den Games mit einer Nutzung von etwa 43 Prozent zu erkennen. Das Social Networking folgt mit 26 Prozent, Unterhaltung und nützliche Anwendungen befinden sich bei 10 Prozent. Das bedeutet also, dass sich die Nutzer mit ihrem Smartphone primär unterhalten, ihre Langeweile vertreiben oder sich etwaige Wartezeiten verkürzen möchten.

Wird das mobile Internet das Surfen mit dem PC ablösen?

Eine Recherche von Mashable aus dem Sommer diesen Jahres zeigt den Trend: im 1. Quartal diesen Jahres bestanden 17,4% des weltweiten Internetverkehrs aus Anfragen von mobilen Endgeräten, eine Steigerung um mehr als 6% zum Vergleichzeitraum des Vorjahres (11,1%).

Dieser Trend wird sicherlich anhalten und die mobile Internetnutzung wird diejenige am stationären Desktop-Computer immer weiter zurückdrängen und in absehbarer Zeit bei weitem übertreffen.

Auch die sogenannte „Second-Screen“-Nutzung – also die gleichzeitige Nutzung mobiler Devices wie Smartphone und Tablets parallel zum laufenden Fernseher – nimmt immer weiter zu und wird auch bereits von den Fernsehsendern in zukünftige Konzepte eingebunden. Schnell noch etwas einkaufen oder bei einer Auktion mitbieten – das lässt sich wunderbar auch parallel zum laufenden Fernsehprogramm erledigen. Ein jüngst veröffentlichter Artikel von GIGAOM zeigt, dass bereits 40% der Tablet-Besitzer diese Möglichkeit regelmäßig nutzen.

Die Entwicklung bei den mobilen Devices bleibt also spannend. Eines ist aber sicher: im Marketing führt heute kein Weg mehr an der Zielgruppe der mobilen Nutzer vorbei.
 

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Juergen
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